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Um schwere Maschinen und Fahrzeuge zu sichern, bietet SAFETEX spezielle Schwerlastgurte in den Bandbreiten 75 mm
und 50 mm als Alternative zu den Zurrketten. In unserer eigenen Produktion verarbeiten wir Gurtband aus Polyester (PES) mit
einer durchschnittlichen Dehnung von < 5%.
Spannelemente (SE) und Verbindungselemente (VE) sind auf die jeweiligen Zurrsysteme abgestimmt.
SAFETEX Zurrgurte werden nach EN 12195-2 gefertigt und geprüft.

 

Unterschiedliche Zurrgurt-Systeme

Zweiteilige Zurrgurte

Ein 2-teiliger Zurrgurt besteht aus zwei Komponenten: Dem Festende mit Ratsche und Verbindungselement (Haken)
und aus dem Losende mit Haken als Verbindungselement.
Einsatz: Niederzurren und Direktzurren im geraden Zug.

Einteilige Zurrgurte

Ein 1-teiliger Zurrgurt besteht aus einem Gurtband mit einer Ratsche als Spannelement
Einsatz: Bündeln oder Umreifen.

Zurrgurte in Tandemtechnik

Ein 1-teiliger Zurrgurt mit doppelter Bandlage. Dadurch wird mit ihm in der Umreifung die doppelte Zugkraft erreicht.
Ein Zurrgurtsystem, das seine Vorteile speziell in der Schwerlastzurrung ausspielt.

Spannelemente

Die Leistung, die ein Spannelement erbringt, wird Vorspannkraft genannt und hängt vom Typ der verwendeten Ratsche ab. SAFETEX bietet Langhebelratschen für 50 mm-Zurrgurte. 
Sie können eine höhere Vorspannkraft aufbringen. Dadurch sind weniger Zurrmittel zur Ladungssicherung erforderlich. Eine Langhebelratsche hat eine Hebellänge von ca. 330 mm. Der Praxiswert entspricht leistungsmäßig etwa zwei Kurzhebelratschen.

Kennzeichnungs-Etikett

LC = Lashing Capacity (Zulässige Zugkraft) 
Höchstkraft zur Verwendung im geraden Zug,
für die ein Zurrgurt im Gebrauch ausgelegt ist.

SHF = Standard Hand Force (Normale Handkraft) 
Handzugkraft von 50 daN, die am Spannelement
aufgebracht ist.

STF = Standard Tension Force (Normale Spannkraft)
Verbleibende Kraft, nachdem der Griff einer Ratsche
losgelassen wurde = Vorspannkraft

Festende (FE) und Losende (LE) sowie einteilige Zurrgurte aus Polyester müssen nach EN 12195-2 mit einem blauen Etikett (Label) gekennzeichnet sein. SAFETEX-Zurrgurte enthalten am Los- und Festende zusätzlich jeweils eine eingenähte Gebrauchsanleitung.

Ladungssicherungs-Methoden

Man unterscheidet zwischen kraft- und formschlüssiger Ladungssicherung. Die kraftschlüssige Sicherung wird durch Zurrgurte erreicht, die die Ladung auf die Ladefläche pressen, was zu einer erhöhten Reibungskraft führt und so dem zu sichernden Teil einen besseren Halt gibt. 
Die formschlüssige Ladungssicherung erreicht man durch Abstützungen wie z.B. Stirn- oder Bordwand, die die Ladung an ihrem Platz halten.

Optimale Ladungssicherung =

Diagonalzurren

Voraussetzung: Vier Zurrgurte. Sie werden von den Ecken diagonal zur Ladefläche gespannt.
In diesem Fall wird jede der vier Ecken durch je einen Zurrgurt gesichert.

Beim Diagonalzurren müssen die beiden Zurrwinkel α und β gemessen werden.
Aus ihnen lässt sich der Verlauf des Zurrgurtes bestimmen.

Niederzurren

Beim Niederzurren wirken nicht die Zurrgurte sichernd für die Ladung sondern die Anpress- und Reibungskraft.
Hierbei ist die Vorspannkraft von Bedeutung.

Ratschen sind versetzt anzubringen, um die Kräfte gleichmäßig zu verteilen!

Schrägzurren

Voraussetzung: Acht Zurrgurte. Die Spannung der Zurrgurte von Ladung zur Ladefläche erfolgt so, 'dass sie sich im rechten Winkel zu allen vier Rändern der Ladefläche befinden.

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